Vermögensplanung und Vermögensnachfolge

Am 23. Mai 2019 veranstaltete die ogfv im Hotel Astoria in der Wiener Innenstadt eine Fachtagung, welche dem Thema „Vermögensplanung und Vermögensnachfolge“ gewidmet war.

Die Planung der Vermögensdisposition zu Lebzeiten und von Todes wegen wird durch Regelungen unterschiedlicher Rechtsbereiche maßgeblich determiniert. Im Rahmen der Fachtagung wurden die Teilnehmer insbesondere hinsichtlich der familien- gesellschafts- und steuerrechtlichen Implikationen der Vermögensplanung und Vermögensnachfolge auf den aktuellen Stand gebracht. Namhafte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis referierten zu einem breiten Themenkreis und stehen für vertiefende Diskussionen zur Verfügung.

Einleitend berichtete LStA Dr. Peter Barth über aktuelle Reformvorhaben im Familienrecht. Die Vorstandsvorsitzende der ogfv, Univ.-Prof. Dr. Astrid Deixler-Hübner, referierte im Anschluss zum Thema „Das Unternehmen im Aufteilungsverfahren“, bevor RA Dr. Marco Nademleinsky eine Einführung in die neuen EU-Güterrechtsverordnungen hielt.

Nach einer Mittagspause, welche am Buffet für einen weiteren Austausch mit den Vortragenden und zur Knüpfung von Kontakten unter den Teilnehmern genützt wurde, leitete Univ.-Prof. Dr. Martin Schauer mit der Erörterung offener Fragen bei der Hinzu- und Anrechnung von Schenkungen im Erbrecht den zweiten Teil der Veranstaltung ein. RA Hon.-Prof. Dr. Georg Schima, M.B.L.-HSG, LL. M. (Vaduz) zeigte die Herausforderungen bei der Abstimmung von Gesellschaftsvertrag und Testament bei der Unternehmensnachfolge auf. Zum Abschluss beleuchtete MMag. Michael Petritz, LL. M. aktuelle Fragen des Steuerrechts bei der Vermögensplanung.

Mit der Tagung erfolgte gleichzeitig der Startschuss für das neue Veranstaltungsformat „Forum Familie und Vermögensrecht“. In diesem Rahmen soll auch in Zukunft die Vermittlung einschlägiger gesetzlicher Regelungen, des aktuellen wissenschaftlichen Diskurses und der neuesten Rechtsprechung sowie von Praxiserfahrungen im Mittelpunkt stehen.